Spielberichte




SV Leuscheid vs. BSC 03
3:0 (25:22, 25:13, 25:23)

So richtig kamen die BSC-Volleys mit der kleinen Halle und der niedrigen Deckenhöhe nicht zurecht, denn zu oft landete der Ball nach der Annahme im oberen Aus. Und so gelang es den Leuscheidern bereits zu Beginn des ersten Satzes, ein gehöriges Punktepolster zu erspielen. Etwas akklimatisiert hatte man sich dann gegen Mitte des Satzes, und die Aufholjagt begann. Zu viele Aufgabefehler – u.a. durch Unterstützung der zahlreichen an der Decke befestigten Gerätschaften – ließen ein Gewinn des Satzes leider nicht zu. 
Und auch im zweiten Satz waren es vor allem die eigenen Fehler – vorwiegend in der Annahme -, sodass wenig Verwertbares am Netz bereitgestellt werden konnte. Auffällig war, dass die gegnerische Mannschaft durchaus auch mit leichteren Bällen ihre Probleme hatte. Die vom BSC zu komplizierten harten Angriffe, die zu selten das Ziel erreichten, wären im Grunde nicht nötig gewesen. Leider erkannte man dies nicht oder erst zu spät. Im Gegensatz zum Hinrundenspiel konnte Leuscheid die Topscorer in Szene setzen, und beflügelt vom hohen Punkteabstand spielten die Gastgeber nun auch risikoreicher.
Sehr konzentriert ging es dann in den dritten Satz, bei dem der BSC bis zum Ende auch die leicht dominierende Mannschaft war. In der Summe waren es schätzungsweise acht Aufgabenfehler, die ein höheres Punktepolster verhinderten. Der Fünfpunktevorsprung gegen Ende des dritten Satzes schmolz durch unkonzentrierte Annahmen dahin; eine Auszeit und ein Wechsel brachten den Aufschlagenden leider auch nicht aus dem Konzept, sodass das Match verdient an Leuscheid ging. 
Naja, im Grunde war es ein Spiel um die goldene Ananas, doch hätte man sich als Zuschauer zumindest einen Punkt gewünscht.




BSC 03 vs. VfL Berghausen
– 3:1 (25:18, 25:22, 20:25, 25:19)

Was ist das für eine verrückte Saison. Am Anfang zitterte man noch um den Klassenerhalt und nun besteht durch einen Drei-Punktesieg gegen den VfL Berghausen theoretisch noch die Chance auf den Aufstieg in die Oberliga.

Die Chancen standen nicht schlecht für den BSC, der den VfL bereits in der Hinrunde geschlagen hatte. Die Qualität und Verläufe der ersten beiden Sätze waren in etwa gleich. Durchweg merkten die Zuschauer, dass die BSC Volleys spielerisch mehr zu bieten hatten, jedoch gelang es der Heimmannschaft – u.a. durch zu viele Aufgabenfehler – nicht, sich ein größeres Punktepolster zu erspielen. Zwischenzeitlich überholten die Gäste sogar immer mal wieder. Jeweils zum Ende hin war es dann doch ein deutlicher Sieg, der durch überdurchschnittlichen Einsatz in der Abwehr und technischer Finesse am Netz erreicht wurde. Alles in allem traten die BSC-Volleys als homogene Mannschaft auf, während die Gäste zeitweise Abstimmungsprobleme hatten.
Der einheitliche Charakter der Ruppichterother verlor sich leider im dritten Satz, wodurch der VfL Oberwasser bekam. Stärkere Angaben der Gäste, gepaart mit einigen glücklichen Netzrollern und einer hohen Anzahl von Fehlaufgaben der BSC Volleys, verschafften den Berghausenern zeitweise einen Vorsprung von 8 Punkten. Die durchaus ansehnliche Aufholjagt der Volleys führte zum Ende des Satzes leider nicht zum erwünschten Ergebnis.
Glücklicher Weise fand der BSC wieder zur ursprünglichen Stärke und setzte die Gäste, die konditionell etwas abbauten, mit starken Aufgaben unter Druck. Durch gelungene Annahmen, gutem Einsatz in der Abwehr und präzise Angriffe, gewannen die BSC Volleys an diesem Donnerstag verdient das Spiel.
Jetzt noch 2x 3 Punkte und mit etwas Glück könnte das „Frühjahrsmärchen“ wahr werden. Klasse Leistung!

 


BSG FlgH Wahn vs. BSC 03 – 0:3 (22:25, 14:25, 15:25)

Mit einem deutlichen Sieg gegen Fliegerhorst Wahn schaffen die BSC Volleys vorzeitig den Klassenerhalt in der Verbandsliga. 

Das Rückrundenspiel musste wegen fehlender geeigneter Lokalitäten in der Bröltalhalle stattfinden, was den treuen Fans der Mannschaft nur recht war. In einem durchwachsenen ersten Satz, der zunächst sicher in der Tasche zu sein schien, vergaben die BSC Volleys gegen Ende unnötige Punkte, sodass die Gäste zeitweise sogar die Führung übernehmen konnten. Weniger die technische Finesse als der 110%ige Einsatz und den Kampf um jeden Ball, bescherten den Ruppichterothern den ersten gewonnenen Satz.
In Satz zwei und drei gelang es dem BSC stehts bis Mitte des jew. Satzes eine Führung von mindestens 4 Punkte beizubehalten. Die Gäste hatten sichtlich Probleme in der Annahme und auch der Angriff landete zu oft im Netz. Jede(r) der BSC Volleys wusste welche Aufgabe zu erledigen war und es sei mir erlaubt, die Stärken der Spieler*Innen kurz hervorzuheben: Milana wusste genau, welche Position zu besetzen war und brillierte in diesem Spiel in der Abwehr. Nasir lief ab Satz 2 warm und verwandelte einige nicht abzuwehrende Angriffe. Johann nahm „alles“ am Netz dankbar an und punktete auch mit nicht sauber gestellten Bällen. „Michael Air Luca“ übersprang einfach den Block und verfehlte nur knapp den Dreimeterraum. Angela glänzte mit der geringsten Fehlerquote im Aufschlag und platzierte die Bälle an Stellen, die der Gegner nicht mochte. Last but not least rannte Anika gefühlte 10 Kilometer übers Spielfeld, um auch wirklich jeden Ball sauber auf Mitte oder Außen zu stellen.
Und in der Summe war dies wirklich ein für die Zuschauer ansehnliches Spiel mit verdienten 3 Punkten für die BSC Volleys. Selbst, wenn nun alle Spiele verloren gingen – wovon nicht auszugehen ist – kann der BSC nicht mehr absteigen. Und ab jetzt wird locker und unverkrampft aufgespielt – versprochen!

 

 

TV Dümmlinghausen-Hesselbach vs. BSC 03 – 3:1 (25:14, 23:25, 25:18, 25:17)

An diesem Spieltag waren die Gastgeber leider deutlich die bessere Mannschaft, die im Gegensatz zum BSC nur weniger Fehler zuließ. Den BSC-Volleys gelang es leider nur Phasenweise das Spiel zu bestimmen, was nur für einen Satzgewinn reichte. Beim nächsten Mal sind wir hoffentlich wieder vollzählig und werden 3 Punkte für uns verbuchen.




BSC 03 – SSV Nümbrecht  – 3:2 (25:21, 23:25, 15:25, 25:18, 15:8)

Das Rückrundenspiel gegen den SSV Nümbrecht gewinnen die BSC Volleys nicht souverän, jedoch verdient, lassen jedoch unnötig einen Punkt bei den Gästen. Vorzeitig sichern sich die Ruppichterother somit den zweiten Tabellenplatz.

Nach einem stabilen ersten Satz mit durchweg ausreichendem Punkteposter und gegen eine noch leicht nervöse Nümbrechter Mannschaft, folgte ein Einbruch gegen Mitte des zweiten Satzes.
Sichtlich Probleme bereiteten den BSC Volleys die Aufgaben der Nümbrechter. Ungenaue Annahmen resultierten in zu flache Bällen am Netz, die zu selten das gegnerische Feld erreichten. Den Nümbrechtern gelang es, einen 6-Punkterückstand aufzuholen und den Satz für sich zu gewinnen.
Mit einer guten Portion Selbstvertrauen fanden die Gäste mehr und mehr ins Spiel und dominierten durchweg im dritten Satz. Schnellere Spielkombinationen der Heimmannschaft funktionierten leider nicht, und den Standardangriff konnte Nümbrecht mit einem guten Stellungsspiel ohne Probleme abwehren. 
Doch die angereisten Fans wussten, dass man sich auf die BSC-Volleys verlassen kann, die im vierten Satz wieder zur alten Stärke fanden. Oftmals kamen die Gäste am starken Block nicht vorbei. Druckvolle Angaben führten zu Annahmefehlern der Nümbrechter, deren Selbstvertrauen mehr und mehr schwand; Reaktion statt Aktion war die Folge. Diesen „Flow“ nahmen die Ruppichteroth mit in den Tiebreak und gewannen das Match verdient mit 3:2.

 

TB Hückeswagen – BSC 03  – 3:2 (25:13, 23:25, 25:16, 17:25, 15:8)

„Was man hat das hat man“, ist so eine Redensart, die in diesem Fall den Nagel auf den Kopf trifft. Influenzageschwächt ging es diesmal mit abgespeckter aber nicht willenloser Besetzung zum weit entfernten Gastgeber TB Hückeswagen, der uns nach mehr als einer Stunde Fahrt freundlich in Empfang nahm.

Etwas unsortiert musste sich der BSC erstmal an die recht kleine Halle gewöhnen und kam im ersten Satz nicht richtig ins Spiel, während der Gastgeber mit Vollgas startete. Viele Bälle tuschierten die niedrige Decke und Annahmen kamen nicht platziert genug zu den Stellerinnen, wodurch auch wenig Sinnvolles am Netz passierte.

Der BSC-Motor lief im zweiten Satz so langsam warm, wodurch hintenraus auf Augenhöhe gespielt werden konnte. Der Gastgeber  scheiterte des Öfteren am Block der BSC-Volleys, die wiederum den Ball zu versenken wussten. Fight um jeden Ball auf beiden Seiten mit dem glücklicheren Satzende für die Gäste aus Ruppichteroth.

TB Hückeswagen gelang es leider im dritten Satz, ein Punktepolster zu erspielen; Annahmeschwächen auf Seiten des BSC. Ein Wechsel der Stellerinnen führte leider zu keinem positivem Ergebnis und die Routine der Heimmannschaft in der eigenen Halle führte zum deutlichen Satzverlust.

„Maschine raus, Maschine rein“: Ulla, die bis dato eine hervorragende Abwehrleistung präsentiert hatte, wurde durch Angelina ausgewechselt. Und die machte ihre Sache sehr, sehr gut! Immer auf der richtigen Position mit präziser Abwehr zur Stellerin. Wieder kam an unserem Block (vorwiegend Tom) nicht viel vorbei und variantenreiches Spiel am Netz brachte den Gegner etwas ins Schwimmen; deutlicher Satzgewinn für den BSC.

Leider gelang es dem TB Hückeswagen direkt zu Anfang des Tiebreaks ordentlich Punkte zu machen, was der BSC hintenraus nicht mehr aufholen konnte. Die konstantere Spielweise der Heimmannschaft führten letztendlich zum 3:2 Endstand.

Und dennoch: „Was man hat, das hat man“. 1 Punkt mit dezimierter Besetzung gegen einen engagierten Gegner verdient Respekt!
Vielen Dank an die sehr sympathischen Gastgeber für den netten Empfang und dem kleinen Umtrunk im Partyraum.




VC Wiehl – BSC 03  – 0:3 (15:25, 20:25, 13:25)

Mit einem 3:0 Sieg katapultiert sich der BSC, zumindest kurzzeitig, auf Tabellenplatz 1. 

Was für ein Start in das neue Jahr! Während die letzten beiden Auswärtsspiele gegen Wiehl der vergangenen Saisons verloren wurden, wussten die BSC-Volleys am vergangenen Montag die Spielzüge des Gegners zu lesen. 

Wiehl begann mit enormen Annahmeschwächen, welches uns schon zu Beginn ein kleines Polster verschaffte. Ein Dreierwechsel des Gegners sorgte nur kurz für eine kleine Verschnaufpause, brachte dem Gegner jedoch nicht das erhoffte Ergebnis. Die BSC-Volleys spielten beim Ergebnis von 10:18 beherzt auf, und es waren vor allem die Rückraumangriffe, die Wiehl nicht abzuwehren wusste.

Im zweiten Satz versuchte die gegnerische Mannschaft gegenzuhalten, sodass es zwischenzeitlich zu einem Spiel auf Augenhöhe wurde. Im Gegensatz zu den letzten Spielen gegen Wiehl, war die Annahme des BSC hervorragend, sodass nichts anbrannte. Den Ruppichterothern gelang es beim Stand von 20:19 die Ruhe zu bewahren, technisch sauberer zu spielen und den Sack letztendlich zu zu machen.

Im letzten Satz hatte Wiehl nichts mehr zu bieten, resignierte nahezu und überließ den BSC-Volleys das Spiel. Starke Angriffe, schöne Kombinationen am Netz, sowie den Willen, das Match zu gewinnen führten letztendlich zu wichtigen 3 Punkten und zur vorzeitigen Tabellenführung.

Bezirkscup Achtelfinale – VC Ründeroth vs. BSC 03 – 2:3 (21:25, 25:22, 25:23, 4:15) 

Beim Pokalspiel gegen den Bezirksligisten VC Ründeroth qualifizierten sich die BSC-Volleys für die nächste Runde nach einem spannenden Spiel, welches so nicht zu vermuten war. Der BSC traf auf einen sehr ambitionierten und annahmestarken Gegner, der sich lange Zeit nicht zu verstecken brauchte.

Nach den ersten Spielzügen im ersten Satz war klar, dass sich der BSC möglichst wenig Fehler erlauben durfte. Während die Annahme auf Seiten des BSCs noch arg verbesserungswürdig war, hatten die Ründerother mit dieser wenig Probleme. Ein Satz auf Augenhöhe ging, nicht zuletzt aufgrund des konzentrierten Spiel am Netz, zu Gunsten des BSC.

Während sich die Annahme auf Seiten der Ruppichterother nun wesentlich verbesserte, schlichen sich leider zu viele Fehler am Netz ein. Es waren vor allem die einfachen Bälle, die nicht funktionierten; „Dankebälle“ wurde nicht vernünftig verwandelt. Die etwas konsequentere Spielweise des Gastgebers führte letztendlich zum Verlust dieses Satzes.

Am Anfang des dritten Satzes wurde mit Köpfchen gespielt: Schön platzierte Bälle bereiteten den Ründerothern Probleme, und starke Aufgaben ließen das Punktepolster der BSC-Volleys zunächst leicht anwachsen; Aufgaben die die Heimmannschaft nicht zu bieten hatte. Waren es die zahlreichen Netzroller oder der Siegeswillen der Gastgeber, die zum 2:1 Rückstand führten? Vielleicht von allem etwas.

Man sah eine recht angefressene Ruppichterother Mannschaft, die im vierten Satz definitiv eine Schippe drauf legen musste, was ihnen zum Glück gelang. Gute Aufgaben, starker Block und allgemein wenig Fehler führten zu einem deutlichen Satzgewinn für den BSC. Die Konsequenz der Ründerother schmolz dahin.

Sichtlich angeschlagen und nahezu wehrlos resignierten die Gastgeber im letzten Satz und hatten vor allem den guten Aufgaben der BSC-Volleys nichts entgegen zu setzen. 

Wir freuen uns nun auf ein Viertelfinale gegen den TSV Seelscheid, welches voraussichtlich am 14.03.24 stattfinden wird. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen euch eure BSC-Volleys.

 

 

VfL Berghausen – BSC 03 – 1:3 (25:16, 18:25, 23:25, 19:25) 

Die BSC-Volleys holen weitere drei Punkte und sichern sich damit einen akzeptablen Platz in der Mitte der Tabelle.

Der erste Satz begann recht nervös auf beiden Seiten, wobei Berghausen besser ins Spiel fand. Zufriedenstellen war die eigene Annahme, jedoch konnten entscheidende Bälle am Netz nicht verwandelt werden. Arge Probleme bereiteten den Ruppichterothern die Angaben und Angriffe, was zu einem deutlichen Gewinn des ersten Satzes für die Gastgeber führte.

Dem BSC gelang es, den Frust abzuschütteln und präsentieren im zweiten Satz ein wesentlich besseres und variantenreicheres Spiel am Netz. Es war vor allem der herausragende Block, durch den viele Punkte erzielt wurden. Die Aufschlagquote lag nun bei nahezu 100%. So deutlich wie der erste Satz verloren wurden, ging der zweite Satz nun an die BSC-Volleys.

Der Schwung aus dem zweiten Satz wurde in den folgenden übertragen, sodass es schnell 20:9 für die Ruppichterother stand. Und dann hörten wir auf zu spielen…Man mag es kaum glauben, doch der Satz ging letztendlich nur glücklich durch einen Aufgabenfehler der gegnerischen Mannschaft mit 23:25 an die BSC-Volleys.

Satz vier war sehr kräftezehrend und recht intensiv. Beide Seiten wollten sich keine Blöße geben und kämpften um jeden Ball. Probleme hatte Berghausen mit unseren schnellen Bällen am Netz, den Rückraumangriffen und dem ein oder anderen Lupfer. Verdient ging der Satz und das Match an die BSC-Volleys.

Fazit:
Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Die satzübergreifende Qualität, die gegen Leuscheid an den Tag gelegt wurde, vermisste man in diesem Spiel. Der BSC war jedoch die weitaus agilere Mannschaft und zeigte mindestens in zwei Sätzen ihr ganzen Können. Mit ganz wichtigen drei Punkten im Gepäck lässt sich das Weihnachtsfest nun entspannt angehen. 

 

 

BSC 03 – SV Leuscheid  – 3:1 (30:28, 23:25, 25:18, 25:20) 

Unter hohem Druck und ohne einer der Stammzuspielerinnen mussten diesmal unbedingt Punkte eingefahren werden, um beim Kampf um den Klassenerhalt mitmischen zu können. Bis dato gelang es keiner Mannschaft, einen wesentlichen Vorsprung in der Tabelle auszubauen.

Die BSC-Volleys spielten konzentriert auf und hatten durchweg keine wesentliche Einbrüche, die zu einem höheren Vorsprung der Leuscheider hätten führen können. Diesmal wurde gezeigt, was die Punktetafel hergibt und endlich – im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen – lag das Glück am Ende mal auf unserer Seite, sodass der erste Satz mit 30:28 gewonnen wurde. 

Technische Unsauberkeiten am Netz machten die Gäste durch ein sehr gutes  Stellungsspiel und Einsatzwillen wett, wodurch der zweite Satz sehr knapp an Leuscheid ging.

Der BSC hielt die Konzentration in den letzten beiden Sätzen aufrecht, blockte viel am Netz und hatte des Öfteren freie Schussbahn im Angriff. Dem SV Leuscheid gelang es zum Glück nicht, deren besten Angreifer am Netzt ins Spiel zu bringen. Hier zeigte sich wieder einmal, dass zwischen Angriffen beim Einschlagen und denen im Spiel oftmals Welten liegen.
Auch die Annahmen bei den BSC-Volleys waren diesmal ansehnlich.

Drei wichtige Punkte landen auf dem Konto der Ruppichterother, die sich nun in Berghausen unter Beweis stellen müssen.


BSC 03 – BSG FlgH Wahn – 0:3 (29:31, 16:25, 21:25) 

Unserem Aufruf, die BSC-Volleys zu unterstützen, sind viele ZuschauerInnen gefolgt, was uns sehr gefreut hat. Vorweg an dieser Stelle ein großes Dankeschön! Hinsichtlich Spannung und Spielfreude wurden die Fans im ersten Satz auch nicht enttäuscht. Durch druckvolle Angaben, gelang es den Schönenbergern gleich zu Beginn ein gesundes Punktepolster zu erspielen. Wahn hielt jedoch dagegen und zog während des Satzes immer wieder gleich, sodass es am Ende zu einem Krimi wurde; leider mit dem glücklicheren Abschluss der Gäste. Jetzt galt es, die Nerven zu behalten und weiter konzentriert die nächsten Sätze zu gestalten.

Satz zwei und drei lassen sich im Grunde zusammenfassen. Die Gäste aus Wahn spielten in der gleichen Qualität weiter, während sich auf Seite der Heimmannschaft größere spielerische Lücken auftaten. Die wenigen „Dankebälle“ wurden nicht genutzt und zu einfach zurückgespielt. Mit der gut platzierten Angabe der Wahner hatte die Abwehr arge Probleme, sodass die Stellerinnen zu oft quer übers Feld rennen mussten, was ein schnelles Spiel am Netz unmöglich machte. Und doch kamen die BSC-Volleys in der Mitte der Sätze immer wieder ran und holten auch höhere Vorsprünge auf. Leider brach der BSC bzgl. der technischen Ausführung phasenweise ein, verwandelte die Bälle am Netzt nicht und verlor das Match letztendlich deutlich mit 3:0.

Ein herzliches Dankeschön an den Mann von Anika, der uns mit diesen wunderschönen Muffins den Tag versüßte…




BSC 03 – TB Hückeswagen – 3:2 (18:25, 25:23, 21:25, 25:17, 15:9) 

Wir blicken zurück auf den März 2023. Der BSC gewinnt das Match gegen Hückeswagen in drei Sätzen mit deutlicher Überlegenheit und sichert sich so den Klassenerhalt. Und wir reisen weiter zurück in die Saison 2018/2019: „Im Tiebreakkrimi gewinnt der BSC knapp aber verdient.“ (März 2019). „Ein knapper Sieg für Hückeswagen“ (Oktober 2018).

Tendenziell sollte demnach ein Sieg möglich sein, doch was der BSC im ersten Satz den Zuschauen präsentierte war eher Volleyball zum Abgewöhnen. Hückeswagen spielte konzentriert auf und nutzte die zahlreichen Fehler der Heimmannschaft, die eher damit beschäftig war, Schaden zu begrenzen als aktiv ins Spiel einzugreifen. Die wenigen Angriffe am Netzt scheiterten zu oft am Block des Gegners. Die Schönenberger waren mit den Gedanken irgendwo aber nicht beim Spiel.

Und auch der zweite Satz begann nicht unbedingt verheißungsvoll, jedoch zeigte die Ansprache zwischen den Sätzen des Trainers Björn Schumacher Wirkung, sodass durch eine konzentrierte Spielweise der Punkteabstand nie zu groß wurde. Es entwickelte sich zu einem Spiel auf Augenhöhe mit dem glücklicheren Satzende für den BSC.
Spätestens im dritten Satz platzte der Knoten und die Volleys zeigten wie Volleyball aussehen kann. Noch gelang es jedoch Hückeswagen, den mit Abstand besten Spieler immer wieder mit guten Bällen der Stellerin am Netz ins Spiel zu bringen, der hauptsächlich dafür verantwortlich war, dass dieser Satz leider an die Gäste ging.
Zum Glück hatten die BSC-Volleys die Sommerferien dazu genutzt, die Kondition aufzubauen :-), die den Gästen ab dem vierten Satz zu fehlen schien. Die Luft war raus, wie man so schön sagt, sodass der BSC zu jeder Zeit das Spiel bestimmen konnte. Die etwas längeren Ballwechsel  gewannen die Volleys und auch die Heimmannschaft war es, die es schaffte, den Druck aufrecht zu erhalten und nicht locker zu lassen. Mit einer guten Portion Selbstbewusstsein, wurden den Zuschauern interessante Angriffe, ein gutes Stellerinnenspiel sowie saubere Annahmen gezeigt. Auch wenn Hückeswagen zwischendurch immer wieder rankam, bestimmte der BSC das Spiel.
Im Tiebreak ging nicht mehr viel bei den Gästen, die auch recht früh eine Auszeit beanspruchten. Während der BSC hoch konzentriert mit gleichem Druck weiter spielte, fiel das Kartenhaus auf der anderen Seite in sich zusammen. Verdient sicherten sich die BSC-Volleys zwei wichtige Punkte zum ernannten Ziel „Klassenerhalt“.

Fazit:
Ein Wechselbad der Gefühle. Hätten die Volleys so wie im ersten Satz weitergespielt, wäre ein Spielbericht zum ersten Mal nach langer Zeit nicht erschienen – geteilte Leistungsverweigerung. Doch wer unsere Mannschaft kennt, weiß auch, dass die Volleys mit Krisen umgehen und ein Spiel ins Positive drehen können, was eindrucksvoll mal wieder bewiesen wurde. An einer konstanteren Leistung durch alle Sätze hinweg muss gearbeitet werden. In dem Sinne freuen wir uns auf die nächsten Spiele.




BSC 03 – TV Dümmlinghausen  – Hesselbach – 2:3 (25:22, 25:21, 23:25, 23:25, 12:15) 

Die Gäste hatten Anfangs Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen, sodass sich die BSC-Volleys zu Beginn ein gesundes Punktepolster erspielen konnten, welches nach hinten raus ausreichte, um sich den ersten Satz zu sichern. Zu viele Fehler in der eigenen Annahme machten das Spiel spannender als es hätte sein müssen. 
Auch im zweiten Satz hieß es schnell 7:1 für die Heimmannschaft und mit „Standards“ gelang es den Schönenbergern, schon mal einen Punkt einzufahren. Das Zusammenspiel funktionierte, auch wenn die Bälle nicht sonderlich schnell gespielt wurden. 
„Hermann“, sagte ich, „wenn es dem BSC im dritten Satz nicht gelingt, wieder am Anfang einen höheren Abstand zu erzielen, wird es zum Tiebrake kommen.“ Und ich sollte Recht behalten. Die Gäste stellte sich in der Annahme besser auf und wirkten im dritten Satz wesentlich agiler. Dem Publikum wurden längere und spannendere Ballwechsel präsentiert. Knapp und nicht unverdient ging dieser Satz an den TV. 
In Satz 4 und 5 spielten beide Teams durchweg auf Augenhöhe, mit etwas mehr Glück für die Gäste. Erstmalig konnte die Leistung der stärkeren Spieler abgerufen werden, was im Angriff zum Erfolg führte. Auf unserer Seite fehlten die druckvollen Aufgaben, die zu oft leider ins Aus gingen. 
Letztendlich war es ein ansehnliches Spiel, jedoch ohne schnelle Kombinationen am Netz. Ein Punkt ist besser als keiner…




SSV Nümbrecht vs. BSC 03 – 3:2 (25:20, 19:25, 25:18, 19:25, 15:6) 

Zwei neue SpielerInnen feierten heute ihr Debut im Kader der BSC Volleys beim Auswärtsspiel gegen den SSV Nümbrecht und vorweg gesagt haben beide ihre Sache sehr gut gemacht. Herzlich willkommen Angelina Fuchs und Tom Sieg.

Der erste Satz war aufgrund der neuen Spielermischung noch etwas holprig, doch gegen Ende fand man zusammen und kämpfte sich auf 5 Punkte heran. 

Wichtige Punkte des zweiten Satzes resultierten oftmals aus erfolgreichen Hinterangriffen, doch auch am Netz war das Spiel nun auch schneller geworden; das Timing zwischen Stellerinnen und Angreifer  war nun aufeinander abgestimmt. Verdient ging der Satz an die Volleys.

Der Dritte Satz begann auf Augenhöhe, doch merkte man, dass Nümbrecht doch etwas flinker auf den Beinen war und somit viele Bälle gut abwehren konnte. Dies, gepaart mit individuellen Fehlern des BSC, bescherte der gegnerischen Mannschaft schon mal einen sicheren Punkt.

Und dann war er da…der Satz, in dem so ziemlich alles rund lief und vor Augen führte, warum wir diesen Sport so lieben. Tom blockte so ziemlich alles weg, was nach Angriff roch, Angelina und Anika stellten zentimetergenau, Ulla brillierte in der Annahme und Luca sowie Johann hatten große Freude damit, den Ball ins gegnerische Feld zu zimmern. Noch deutlicher als der Punktestand dies anzeigt, ging der Satz an die Volleys.

Im Tiebreak hatte der BSC leider schon in der Anfangsphase immense Schwierigkeiten in der Annahme, sodass Nümbrecht schnell ein zu hohes Punktepolster aufbauen konnte. Auch mit Gegenwehr wurde dies leider nicht mehr aufgeholt und mit zwei Netzrollern in Folge beendete der SSV das Match zu deren Gunsten.

…und dennoch: Ein toller Einstand für Angelina und Tom, ein Punkt für den BSC sowie die Zuversicht, dass das wirklich bei den nächsten Spielen was Großes werden kann.

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