Saison 2019/2020

Aufstieg in die Verbandsliga!

Nachdem unsere Volleyball-Saison Corona-bedingt 4 Spieltage vor dem Saisonende abgebrochen werden musste, steht es nun endlich fest: Unsere Landesliga-Mannschaft steht als Aufsteiger in die Verbandsliga fest und kann, sobald es die Vorgaben zulassen, dies auch ausgiebig feiern! Damit sind wir die erste und bisher einzige Mannschaft im Bröltal, die in einer solch hohen Spielklasse je gespielt hat. Nur noch die Oberliga, als höchste Mixed-Mannschaftsklasse, liegt nun noch vor uns.
Sehr gerne hätten wir auch die restlichen 4 Spiele bei 3 Heimspielen und einem Auswärtsspiel noch durchgezogen. Als Tabellenerster lieferten wir uns lediglich mit dem Zweitplatzierten TV Kaldauen ein Kopf-an-Kopf Rennen, der Vorsprung auf den Drittplatzierten und damit Nicht-Aufstiegsplatz betrug aber schon da 8 Punkte.
Dabei war der Start in die Saison ein wenig holprig und das jetzige Ende nun wirklich nicht absehbar. Nach 2 unnötigen Niederlagen, holten wir uns Punkt für Punkt zurück und setzten uns an die Spitze der Tabelle. Dabei half es auch, dass auch die anderen Mannschaften überraschenderweise das ein oder andere Mal Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen ließen und uns somit indirekt unterstützten.
Ein Wehrmutstropfen bleibt allerdings, denn zeitgleich zum Meisterschaftsbetrieb hatten wir uns bereits für das Halbfinale des Bezirkscups des WVV qualifiziert. Wären wir ins Finale eingezogen, hätten wir auch um den Landesliga-Pokal und anschließend vielleicht sogar um den DVV-Pokal gespielt. Aber vielleicht war das auch besser so: Denn man soll ja noch Ziele und Träume haben!

Allen Spielerinnen und Spielern an dieser Stelle nochmals Gratulation zum verdienten Aufstieg und allen Helfern und Helferinnen, Zuschauern und Funktionellen ein dickes Lob und DANKE für eure Hilfe in der vergangenen Saison: Ohne euch hätte es auch nicht geklappt! Bleibt uns erhalten!

 

BSC vs. Siegburger TV 3:1 (25:22, 24:26, 25:19, 25:19)
Gewonnen ist gewonnen – Kritik auf hohem Niveau

Dem Ziel, in die Verbandsliga aufzusteigen, ist der BSC, durch den Sieg gegen den Siegburger TV am vergangenen Donnerstag, wieder ein Stück nähergekommen. Bei acht von zehn gewonnenen und fünf erfolgreichen Spielen in Folge, sollten das Selbstbewusstsein der Mannschaft im Unendlichen liegen. Davon hätte ruhig etwas mehr nach außen projiziert werden können…
Am Ende des Matches war keiner so richtig von dem überzeugt was geleistet wurde, auch wenn wichtige drei Punkte zu Hause blieben.


Satz 1

Sage und schreibe sieben Aufgabefehler, neben generell einfacheren Angaben, leistete sich der BSC im ersten Satz, sodass Siegburg wenig Mühe in der Annahme hatte und ihr Spiel aufbauen konnte. Wir wiederrum kamen mit den druckvollen Aufgaben des Gegners nicht zurecht und leisteten uns ungenaue Annahmen auf die Stellerinnen, die dadurch nur wenig gute Bälle verteilen konnten. Zu allem Überfluss stand der Siegburger Block recht gut, was sicherlich unseren langsamen Bällen am Netz geschuldet war. Bis zuletzt gelang es uns nicht, ein Punktepolster aufzubauen, sodass der Satz – zum Glück für uns – recht knapp ausging.
Highlights des Satzes:
04:05 – Nachdem der BSC Schwierigkeiten hatte, am Block vorbeizukommen, versuchte Luca mit einem Lupfer sein Glück und hatte Erfolg.
22:21 – Schöner und erfolgreicher Rückraumangriff von Caro

Satz 2
Im ersten Drittel des Spiels sah es so aus, als würde der BSC den Satz locker gewinnen. Der strategische Wechsel (Niklas für Nasir) zeigte, durch neue Angriffsvariationen, Wirkung und dem BSC gelang es besser, den gegnerischen Block auseinander zu ziehen. Schnell Stand es 9:3; auf Siegburger Seite ging nicht viel. Aber Siegburg stellte sich immer besser auf die neue Situation ein, was bei 11:8 zur ersten Auszeit des BSC führte. Ab der Hälfte des Satzes wurde Siegburg wieder stärker und bewies dies durch gute Aufgaben und starke Annahmen. Beides klappte auf unserer Seite nicht mehr zufriedenstellend und mit zu langsamen Bällen am Netz konnte man den Block nicht überwinden. Erst gegen Ende wurde wieder auf „schnell“ umgestellt, doch schlechte Aufgaben und ungenaue Annahmen verhinderten den Sieg des Satzes.
Highlights des Satzes:
09:03 – guter Angriffsschlag von Niklas durch schnell gestellten Ball
16:13 – Starke Aktion von Anika, Rettung eines verloren geglaubten Balls im Blockschatten, die zu einem Punkt führte
23:23 – Schneller Ball auf Johann – endlich!
24:24 – Schneller und kurzer Ball auf Luca – wichtig!

Satz 3
Bis zum Stand 7:7 war kein richtiger „Flow“ drin. Aufgaben und Annahmen waren nach wie vor zu ungenau; und wenn Bälle nach vorne kamen wurde leider zu ungenau gestellt. Aber dann….es folgten die Glanzminuten des BSC.
Mit einem Mal wirkte unsere Mannschaft wacher. Starke Aufgaben, schnelle Bälle am Netz und eine hervorragende Abwehr verhalfen uns zu einem Punktepolster von bis zu 8 Zählern (16:8); bei diesem Punktestand sollte man grundsätzlich denken, den Satz „im Sack“ zu haben. Doch Siegburg dachte nicht daran aufzugeben und kämpfte um jeden Ball. Die erste Auszeit des BSC (17:14) zeigte keine Wirkung, sodass die Gäste bis 19:18 wieder rankamen. Zum Glück wurden anschließend wieder schnellere Bälle gespielt, sodass der Satz dann am Ende doch noch deutlich gewonnen wurde.
Highlights des Satzes:
02:05 – Luca setzt die Anweisung des Trainers mit einen schönen Longlineangriff um, der vom Block nicht abgewehrt werden konnte.
04:05 – Schöne Kombi zwischen Anika und Luca
09:07 – starker Angriff von Niklas
10:07 – mehrere starke Angaben von Niklas
14:08 – unermüdlicher Einsatz von Anika, die einen Ball vom Boden fischt, was zu einem Punkt führte
17:12 – tolle Abwehr von Johann mit Spiel auf Luca und erfolgreichem Abschluss
20:18 – Longlineangriff von Niklas – endlich mal wieder longline
24:19 – präziser und schneller Ball von Angela auf Johann

Satz 4
Der vierte Satz fing nach dem Muster des ersten an. Aufgabefehler, Annahmeschwächen und fehlender Block auf unserer Seite machten es dem Gegner leicht mit zu halten. Das erste Drittel des Satzes konnte man getrost abhaken. Die Befreiung erfolgte durch einen hart erkämpften Ball, was deutlich zu mehr Selbstbewusstsein führte (10:7). Augenscheinlich funktionierte die Annahme wieder, was den Stellerinnen zu Gute kam, die die Angreifer mit schönen Vorlagen verwöhnten. Einen gesunden Vorsprung von bis zu 6 Zählern konnte man bis kurz vor Schluss halten. Eine taktische Auszeit des BSC (23:19) zeigte Wirkung, der auf Seiten Siegburgs zu einem Aufgabefehler führte. Verdient beendete der BSC den Satz mit 25:19.
Highlights des Satzes:
03:03 – Johann mit Auge: Leichter Drallschlag auf eine freie Fläche des Gegners
10:07 – langer Ballwechsel, der unsererseits gewonnen wurde – sehr wichtig für den weiteren Verlauf
12:08 – Sauber gestellter Ball von Angela auf Luca, der zum Erfolg führte
15:09 – Der Block war zu: Nasir und Luca meldeten sich zu Wort
18:11 – wieder ein hart erkämpfter Ball nach langem Wechsel
22:16 – wichtiger Abwehrball von Caro; schön versenkt nach Über-Kopf-Ball von Angela auf Luca
25:19 – Das Spiel wurde durch eine harte Aufgabe von Luca beendet

Fazit
Mit hängenden Köpfen sicherte sich der BSC drei Punkte, so war zumindest die Stimmung nach dem Spiel. Aber hey, das ist wirklich Kritik auf hohem Niveau. Der psychische Druck darf in dieser Phase der Saison nicht unbeachtet bleiben; damit hatte unsere Mannschaft zu kämpfen. Und Siegburg, ein wirklich fairer und sympatischer Gegner, ist auch nicht ohne Grund in der Landesliga – hier wird sich nichts geschenkt. Wir sind gespannt auf das nächste Spiel gegen Frielingsdorf und feilen bisweilen ein wenig an unseren Nerven 😊


Troisdorfer LG vs. BSC 1:3 (16:25, 25:19, 10:25, 26:28) 
Unter dem Fluch des Bierorakels

Ein durchaus freudiges Ereignis war dafür verantwortlich, dass der Trainer Björn Schumacher seine Mannschaft nicht beim Auswärtsspiel gegen Troisdorf körperlich unterstützen konnte. Im Geiste jedoch fieberte er stets mit, wie sich später noch beweisen ließ. „Björns Bierorakel“, welches nur einen äußerst knappen Sieg für den BSC vorhersagte, schwebte als Damoklesschwert über den Gästen aus Schönenberg. Am Ende wurde alles gut und der BSC holte volle 3 Punkte nach Hause – aber um Haaresbreite hätte das Orakel vermutlich Recht behalten…

Satz 1
Man erinnere sich an das Hinspiel, bei dem der BSC zunächst einen speziellen Aufschläger und einen Annahmespieler nicht in den Griff bekam. Diese beiden konnte ihr Können in diesem Satz zum Glück nicht unter Beweis stellen und rückten vielmehr durch eine äußerst gute Stimmung und wache BSCler in den Hintergrund. Dennoch gelang es uns bis Mitte des Satzes nicht, ein größeres Punktepolster aufzubauen (3:4, 4:7, 12:13). Dann löste sich der Knoten und Johann schaltete mit einem „Querfeldeinschlag“ mit vorangegangenem Block durch Luca in den nächsten Gang. Es folgte ein toller Aufsteiger von Anika auf Johann – das Spiel wurde schneller, womit die Troisdorfer ihre Schwierigkeiten hatten. Niklas bescherte mit harten Aufgaben bei einem Punktestand von 14:19 die erste Auszeit für die Heimmannschaft. Auch Angela und Johann zauberten am Netz, was u.a. zu einer Führung von 7 Zählern führte (16:23); 2. Auszeit Troisdorf.
Zu dieser Zeit lief auf der Gegenseite nicht mehr viel, womit dann bei 16:25 auch Ende war.

Satz 2
Mit weiterhin guter Laune und mehr Selbstbewusstsein startete man in den zweiten Satz, der auch zunächst durch einen starken Block und harten Aufgaben vielversprechend zu werden schien. Aber was war das? 7:6 für die Gegner – irgendwie hatte man nicht punkten können, auch wenn schöne Spielzüge dabei waren. Es folgten harte Angaben von Troisdorf, die nun allgemein immer besser ins Spiel kamen. Unsere schlechten Annahmen machten ein vernünftiges Spiel am Netz unmöglich. Doch der BSC kämpfte sich, unterstützt von Angabe- und Angriffsfehler der Gegner, wieder ran (7:7, 9:12, 10:15). Troisdorf nahm die erste taktische Auszeit, welche sich auszahlte. Gestützt durch weiterhin gute Aufgaben von Troisdorf, klappte in unserer Annahme nicht mehr viel. Unsere Schwäche war Troisdorfs Stärke, die nun durch uns aufgebaut wurden. Ab 20:18 machte sich eine Blockade breit, die durch eine Auszeit nicht gelöst werden konnte, sodass der Satz mit 25:19 verloren ging.

Satz 3
Die Stimmung in der Mannschaft war dennoch weiterhin gut und der BSC machte, ungeachtet des vermasselten zweiten Satzes, sein Spiel. 3:6, 5:8: der BSC bekam die Aufschläge in den Griff, sodass am Netz mehr ging. Und auch der Block stand wieder wie eine eins, was zur Frustration auf der Gegenseite führte. Das Punktepolster wuchs auf 5 Zähler (7:14), doch Troisdorf wehrte sich vehement und kämpfte um jeden Ball. Doch spätestens ab folgender genialen Kombination war die Luft raus: Anlauf von Caro und Johann zum Angriff, schnelles Spiel auf Johann, Angriff, Punkt. Der Block des Gegners war recht irritiert und deformiert. Nach der zweiten Auszeit von Troisdorf (10:19) glänzte Caro mit weiteren tollen Angriffsschlägen und Troisdorf verabschiedet sich vom Satz. Mit 10:25 endete dieser mit einem schönen Block. Toll, wie der zweite Satz innerlich abgehakt wurde!

Satz 4
Das Orakel ruft…Wird es dem BSC gelingen der Vorhersehung zu entgehen?
Der Satz startete etwas wackelig, doch durch Fehler der anderen wurden die Punkte uns zugeschrieben. Den guten Aufgaben des Gegners begegneten wir mit einer wachen Annahme und einem tollen Block. Recht frustriert zog der gegnerische Angriff die Handbremse an, nachdem Luca dreimal hintereinander den Ball nicht auf unsere Seite kommen ließ. Und dennoch hieß es schnell 5:3 für Troisdorf, da auf der Gegenseite um jeden Ball gekämpft wurde.
Dem Spuk wurde zunächst durch einen technisch einwandfreien gestellten Ball im Sprung durch Anika auf Johann ein Ende gesetzt. Weitere druckvolle Aufgaben und tolle Kombinationen führten zu einem gesunden Poster (6:9, 7:12, 8:15). „Die Katze schien im Sack zu sein.“ Und dann begann der Krimi:
Troisdorf hatte nichts mehr zu verlieren, was wohl in der Auszeit vermittelt wurde. Was auf unserer Seite nicht mehr gelang, funktionierte auf der anderen Seite umso besser. Das Punktepolster schmolz und schmolz, sodass ein Gleichstand bei 17:17 erzielt wurde. Luca führte einen Befreiungsschlag mit anschließendem erfolgreichen Block aus, was uns wieder einen Abstand von 2 Zählern bescherte; sehr wichtig in dieser Phase.
Den Aufschlägen konnten wir wieder Stand halten und vorne am Netz war wieder alles dicht (19:21, 19:23). Und wieder schien alles auf einen Sieg hinaus zu laufen.
20:23, 21:23, 22:24: Verschlagener Matchball von Niklas (1. Kiste). Und wieder schlich sich die Annahmeschwäche ein. Es folgten Sprungaufgaben des Gegners (mit großzügiger Übertretung der Linie), die mindestens zu einem weiteren Punkt für Troisdorf führten. 25:26: Verschlagener Matchball von Anika (2. Kiste). Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank und es galt, den Ball nur irgendwie rüber zu kriegen. Der letzte und entscheidende Punkt wurde jedoch vom BSC nach einem hart umkämpften Ball erzielt. 21.50 Uhr – ENDE

Fazit:
In diesem Spiel konnten u.a. unsere Stellerinnen ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Nein, an dieser Stelle gibt es nichts zu bemängeln! Schöne präzise und schnelle Bälle verhalfen unseren Angreifer/innen zum Erfolg.
Defizite waren in der Annahme zu verzeichnen, die vor allem im zweiten Satz deutlich wurden. Dennoch muss man sagen, dass man sich zeitweise gut auf die harten Aufschläge einstellte. Und auch der Block war extrem dicht, was sichtlich zu Frustrationen auf der Gegenseite führte.
Und doch war es im Endeffekt ein knappes Spiel; so viele Punkte in Folge darf man nicht abgeben. Wer weiß, wie ein möglicher Tiebreak ausgegangen wäre – vermutlich hätte das Orakel dann recht behalten.

Ach ja, einen Beweis, dass Björn stets (geistig) anwesend war, bin ich ja noch schuldig:

 


TV Hackenberg vs. BSC 0:3 (22:25, 12:25, 14:25)
Konsequent unser Ding durchgezogen!

Drei Punkte mussten, in Hinblick auf das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Tabelle, bei diesem Spiel unbedingt mit nach Hause genommen werden. Der Tabellenletzte „TV Hackenberg“ hatte in seinem vorangegangenen Spiel gegen den TuS Buisdorf drei Punkte zu Hause behalten, was für uns als Warnung aufgenommen wurde. Wir erinnern uns: Die Anfangsphase des Hinrundenspiels war auch alles andere als überragend. Somit waren wir mehr als gespannt, was uns vor Ort erwarten sollte.

Die Eingewöhnungsphase und Feinjustierung an die Hallenhöhe war bei einem Punktestand von 6:6 abgeschlossen. Angela und Anika verteilten erste schöne Bälle auf die Angreifer, die Abwehr stand sicher und die druckvollen Aufschläge ließen auf der Gegenseite keinen sauberen Spielaufbau zu. Ein Punktepolster von 3 Zählern begleitete den BSC bis zur Mitte des Satzes. 13:16: Hackenberg vollzog einen Spielerwechsel mit einem Angreifer, den man durchaus nicht aus den Augen lassen sollte. Zunächst zeigte dieser Wechsel jedoch keine Wirkung, sodass der Abstand auf 6 Punkte anwuchs (13:19). Gute Aufgaben des „neuen“ Spielers auf der Gegenseite bereiteten uns im Folgenden Schwierigkeiten, welches zur ersten Auszeit (19:21) des BSC führte. TV Hackenberg hätte an dieser Stelle mit etwas Glück die Führung übernehmen können, doch der „Impulsgeber“ wurde wieder ausgewechselt?!? – ein völlig unerklärlicher Zug. Der BSC übernahm wieder die Kontrolle und Luca beendete den Satz nach einem sauber gestellten Ball über Kopf.

Der zweite Satz begann mit schönen Aufschlägen von Caro, begleitet von Angriffen, die das Ziel nicht verfehlten. Schnell wuchs das Punktepolster auf 6 Zähler (2:8) an – nur nicht „einlullen“ lassen! TV Hackenberg war zu dieser Zeit schon völlig von der Rolle. Druckvolle Angaben und schöne Angriffskombinationen ließen keine sauberen Bälle auf die gegnerischen Steller zu. Annahme, Block, Angriff, Aufschlag…alles extrem sauber beim BSC. Bei einem Punktestand von 3:12 fingen die Schönenberger an zu zaubern, probierten neue Kombinationen und gingen auf volles Risiko. 7:16: Hackenberg wechselt wieder seinen besten Spieler ein – vielleicht ein bisschen spät! Der BSC machte weiter sein Spiel und blieb wach; jeder durfte mal angreifen. Bei 12:25 war dann Schluss.

Auch im dritten Satz wurde schnell eine hohe Führung erspielt. Anika stellte schöne, schnelle Bälle, die von Johann und Luca effizient verwertet wurden. Niklas blockte den besten Mann der generischen Mannschaft, der nun endlich mal von Anfang an mitspielen durfte, und druckvolle Angaben unsererseits ließen das Punktepolster weiter nach oben schnellen. Der TV Hackenberg war nur noch mit der Abwehr beschäftigt und hatte bis zum einem Punktestand von 5:17 überhaupt nichts dagegen zu stellen. Wenn man überhaupt von Konzentrationsschwäche reden konnte, so war diese vielleicht in der folgenden Spielphase anzutreffen. Fünf Punkte des Gegners am Stück führten zu ersten Auszeit des BSC (10:17). Ein Angriffsfehler von Hackenberg sowie ein Befreiungsschlag von Johann brachten uns wieder auf Spur. 13:22: Auszeit Hackenberg. Nach noch nicht mal einer Stunde machte der BSC um 21.43 Uhr den Sack zu.

Fazit:
Ein großes Lob an die Mannschaft, die konsequent ihr Spiel – ungeachtet der teilweise hohen Punkteabstände – durchgezogen hat. Technisch hat diesmal alles gepasst.
Kleines Manko: „Länger gefahren als gespielt.“ (Quelle: Johann)


Bezirkscup Viertelfinale – Bonner TV vs. BSC 0:3 (24:26, 15:25, 23:25)
Durchweg überlegen und irgendwie doch nicht

Bereits zum zweiten Mal beteiligt sich der BSC an der Bezirkscup-Meisterschaft und stand, durch ein Freilos, am vergangenen Mittwoch direkt im Viertelfinale. Auswärts ging es zu einer für uns bekannten Mannschaft, dem Bonner TV, und gespielt wurde in der Halle, in der einst der Aufstieg in die Landesliga vollbracht wurde – „schon mal ein gutes Omen“.

Vorweg gesagt, siegte der BSC mit 3:0 (24:26, 15:25, 23:25), spielte sein Potential jedoch nicht in allen Sätzen voll aus…

…so gelang es der Mannschaft aus Schönenberg im ersten Satz nicht, sich ein gesundes Punktepolster zu erspielen, sondern hinkte bis zum Ende des Satzes immer mit zwei bis 5 Punkten hinterher und bekam erst im 20er-Bereich die Kurve. In der Anfangsphase des Satzes hatte im Wesentlichen Luca am Netz und bei der Annahme Erfolg, während bei anderen Stellen, sei es in der Annahme oder Angriff, noch nicht der Funke übergesprungen zu sein schien. Ab dem Spielstand von 11:15 gelang es dem BSC, etwas aufzuholen, jedoch vorwiegend durch Fehler des Bonner TV. Auch, wenn einige schöne Kombinationen (Annahme von Luca auf Angela und Traumpass zu Nasir (12:16)) zu erkennen waren, wurde die Handbremse nie richtig gelöst. Das Steuer wurde durch die Annahme von Luca auf Angela mit anschließendem kurzen Ball auf Johann und erfolgreichem Angriffsschlag in „letzter Minute“ rumgerissen (23:23). Doch der nächste Punkt gehörte wieder den Bonnern, was zu einer zweiten taktischen Auszeit für den BSC führte. 24:25, 24:26 – Johann beendet den Satz mit einem beherzten Aufschlag. Noch mal gutgegangen…

Im zweiten Satz klappte alles – getrieben durch die eindringliche Ansprache des Trainers Björn Schumacher – sehr viel besser. „Lupfer-Caro“ – die Namensvergabe sei mir bitte einmalig gegönnt – bescherte dem BSC schon mal ein Punktepolster von 2 Zählern. Und doch spielten beide Mannschaften, verursacht durch zu viele Angabefehler unserer Mannschaft, bis 9:9 auf gleicher Höhe. Der Knoten wurde durch die Kombination „Johann auf Luca mit anschließendem Rückraumangriff von Caro“ gelöst. Während der Bonner TV auf dem Leistungsstand des ersten Drittels des Satzes blieb, steigerte sich der BSC mit Hilfe von stärkeren Angaben und schnellerem Spiel am Netz. So wuchs das Punktepolster auf vier bis sieben Zählern an (12:16, 12:17, 12:19, 13:20). Johann und Luca machten eine gute Figur im Block, was u.a. anderem dazu führte, dass der Satz am Ende recht locker mit 15:25 abgeschlossen werden konnte.

„Jetzt nicht einschlafen“ hieß es im dritten Satz. Björn bescherte dem BSC durch druckvolle Angaben die ersten drei Punkte, und durchweg startete dieses Spiel sehr vielversprechend. Durch weitere sehr gute Aufgaben hieß es auch schon bald 2:7. Sage und schreibe 6 Punkte in Folge brachten dem Bonner TV die erstmalige Führung, sodass der BSC die erste Auszeit nahm. Was war da los? Vorne am Netz wurde einfach nicht gepunktet; zu viele Bälle landeten im Netz, im Block oder außerhalb des gegnerischen Spielfeldes. Und dennoch war da immer das Gefühl, dass wir die weitaus überlegende Mannschaft sind. Durch neue Impulse von Luca – dem Kapitän des BSC – holten wir wieder auf.
Anika und Johann, Johann und Anika zauberten im Folgenden Traumkombinationen am Netz. Ja, man kann sagen, dass ab Mitte des Satzes extrem! gute Bälle gestellt wurden, sodass Aufsteiger sowie kurze Bälle stets das Ziel fanden. Und dann waren da wieder diese Angabefehler, die einen weiteren Ausbau des Punktepolsters verhinderten. Bis zum Ende des Satzes blieb es spannend. Recht eindrucksvoll wurde das Match jedoch von Johann beendet: Gestellter Ball von der 1! auf die 4 (diagonal) mit anschließendem Powerschlag in das gegnerische Feld. Ende: 21.05 Uhr.

Wir freuen uns auf das kommende Halbfinale, welches in der eigenen Halle stattfinden wird. Der Termin dafür wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 


TuS Buisdorf vs. BSC – 25:23, 25:23, 23:25,18:25, 13:15

Am Ende des Spiels fiel der Begriff Speedvolleyball, der dem Spiel absolut gerecht wird. Allen Zuschauern wurde ein Match präsentiert, für welches durchaus hätte Eintrittsgeld verlangt werden können; die Zuschauer waren sichtlich angetan und mit den Nerven am Ende. Der glückliche Gewinner, nach einem impulsiven Spiel, war letztendlich der BSC, der mehr denn je Nervenstärke gezeigt und nach zwei knapp verlorenen Sätzen nicht aufgegeben hat. Aber der Reihe nach…

Satz 1
Niemals war der Abstand größer als zwei Punkte, was einiges über die Qualität beider Mannschaften aussagte. Beide Vereine nutzen zwei Auszeiten, um größeren Punkteausreißern entgegenzuwirken. Der BSC hatte ab und an leichte Probleme am Netz, welche nicht nur durch unsaubere Annahmen verursacht wurden. Aber gerade die teils harten Aufgaben der Buisdorfer vereitelten saubere Bälle am Netz. Aber das ist auch wirklich meckern auf hohem Niveau!
Größeren Punkteabständen wurde unsererseits durch druckvolle Angaben entgegengewirkt. Unglücklich verlor der BSC den ersten Satz mit 25:23 – es hätte genauso gut andersherum ausgehen können.

Satz 2
Die erste Auszeit von Busidorf wurde bei einem Spielstand von 9:11 genommen. Luca brillierte im Block und verdunkelte mehrere Male hintereinander den Raum zwischen beiden Außenstäben, sodass ein leichtes Polster von 3 Punkten entstand. Doch im Folgenden zeigte der BSC leichte Schwächen in der Annahme und folglich auch im Stellerspiel, sodass Buisdorf auf 14:14 gleichzog. Bei einem Punktestand von 16:14 folgte die erste Auszeit des BSC. „18:14 für die Gegner“, also 7-8 Punkte „in Folge“, das brachte uns etwas in die Bredouille. Für das Ende dieser Serie sorgte, mit kraftvollen Aufgaben, Niklas, und der BSC zog mit 20:20 wieder gleich, worauf Buisdorf die erste Auszeit nahm. Bis zum Ende der Partie kämpften beide Mannschaften auf Augenhöhe, doch leider war auch diesmal Busidorf der glückliche Gewinner. Mit 25:23 endete der Satz durch einen Fehler am Netz.

Satz 3
Niklas, der bis dato eine Top-Leistung abgerufen hatte, wurde durch Nasir ausgetauscht; es mussten neue Impulse her.
Bei einem Punktestand von 8:11 merkte man, dass den Buisdorfern langsam die Luft ausging und wir weiterhin voll im Saft standen. Gefolgt von sehr starken Aufgaben von Nasir stieg das Punktepolster auf 5 Zähler (8:13). Nach einer bemerkenswerten Angriffs-Pirouette am Netz von Johann (sozusagen ein 180° Angriff, den ich bis dato noch nicht gesehen hatte), folgte bereits die zweite Auszeit von Buisdorf. Und diese zeigte Wirkung… Lange Ballwechsel mit sehr schnellen Bällen (daher der Begriff „Speedvolleyball“) prägten den Rest des Satzes. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball! Diesmal hieß jedoch der glückliche Gewinner BSC.

Satz 4
Bis zu einem Punktestand von 13:13 ging die Aufgabe hin und her. Der BSC stellte einen hervorragenden Block; Buisdorf glänzte bei der Annahme und den Aufgaben. Doch dann verschaffte uns Nasir, durch sehr starke Aufschläge, ein Punktepolster von 4 Zählern (13:17). Bei einem Punktstand von 18:13 nahm Buisdorf die erste Auszeit. Im Folgenden machten wir die entscheidenden Punkte, u.a. durch schöne Kombination zwischen Angela und Johann. Caro beendete den Satz mit einem schönen Aufschlag (18:25).

Satz 5
Vielen Dank, dass ihr mich so viel schreiben lasst! Wir befinden uns im Tiebreak und Caros Spezialität des Tages hieß „Lupfer über den Block“, welches uns das ein oder andere Pünktchen bescherte. Die erste Hälfte des Satzes ging an den Gegner und der Seitenwechsel folgte auf ein 8:5. Um jeden Ball wurde gekämpft; von Müdigkeit keine Spur. Lange Spielwechsel und technisches hochkarätiger Volleyball auf beiden Seiten prägten den Satz. Buisdorf versuchte durch zwei Auszeiten, das Blatt zu wenden, doch am Ende hieß es 13:15 und damit hart umkämpfte zwei Punkte für den BSC.

Fazit:
Pumpe kaputt
Stimme weg
Nerven am Ende 
…doch ein verdammt gutes Gefühl… 

Kaldauen vs. BSC – 25:20, 19:25, 19:25, 17:25

Viel zu früh traf die Mannschaft aus Schönenberg in der Siegburger Halle gegen Kaldauen bereits um 19.30 Uhr ein. Nach aktuellem Kenntnisstand und Angaben in der Volleyball-App sollte das Spiel um 20.15 Uhr angepfiffen werden, doch hatte der Staffelleiter versäumt uns mitzuteilen, dass der Beginn für 20.45 Uhr angesetzt war.
So oder so holte der BSC volle drei Punkte (1:3) nach einem schönen Spiel nach Hause und setze sich somit wieder an die Tabellenspitze der Liga.

Satz 1:
Die ersten 20 Bälle spielten beide Mannschaften gleich auf, doch war der Anfang beidseitig von zu vielen individuellen Fehlern geprägt. Nachdem sich Kaldauen mit 3 Punkten etwas absetzte, nahm der BSC die erste Auszeit. Es folgte ein harter Angriff von Niklas sowie eine nette Schuss-Kombi zwischen ihm und Anika. Die, meiner Meinung nach, zu genau abgepfiffenen unsauberen Bälle sowie zwei Fehlentscheidungen waren sicherlich nicht der Grund, dass der Satz mit 25:20 verloren ging. Angriff, Block, Stellspiel und Annahme waren noch nicht justiert.

Satz 2:
Wenn auch weiterhin Unsicherheiten vorhanden waren, wurden der Angriff und der Block stärker. Der BSC setzte am Netz immer wieder Ausrufezeichen und baute die Führung von drei auf letztendlich sechs Punkten kontinuierlich aus. Nasir, Luka und Caro brillierten am Netz.

Satz 3:
Der Satz gehörte ganz dem BSC. Durch kraftvolle Angaben von Johann, baute sich unsere Mannschaft schon von Anfang an ein gesundes Polster auf. Annahme, Angriff und vor allem das Zuspiel der Stellerinnen waren eine Augenweide. Schnelles Spiel am Netz zog den Block des Gegners immer wieder auseinander, sodass die Bälle sehr oft das Ziel erreichten. Schnell stand es 15:06 und der BSC traute sich, interessante Kombinationen zu spielen. Durch mehr Risikobereitschaft und dadurch entstandene Fehler, schrumpfte der Vorsprung auf 4 Punkte (18:14). Unser Block war jedoch oft am richtigen Platz, sodass der Gegner am Ende den Satz abgeben musste, der mit einem kraftvollen Aufschlag von Luka und deutlichem Vorsprung abgeschlossen wurde.

Satz 4:
4 Bälle in Folge haute Johann bei der Angabe zu Beginn auf den gegnerischen Boden. Weitere schnelle Bälle am Netz und ein Megablock ließen schnell eine Führung von 7 Punkten (8:1) zu. Etwa dieser Punkteabstand wurde über das ganze Spiel hinweg nicht verringert.
Angela und Anika machten einen sehr guten Job am Netz und verteilten die Bälle „mundgerecht“ an die Angreifer/in.
Bezeichnend für die letzten beiden Sätze, wurde dieser wieder mit einem Block beendet.

Fazit:
Ab Mitte des zweiten Satzes wurde Volleyball vom Feinsten präsentiert. Kaldauen war durch unsere schnellen Bälle am Netz, die harten Aufgaben und gutem Block irritiert und konnte dadurch nicht genügend Druck aufbauen. Dass man sich in dieser Saison nicht auf den Lorbeeren ausruhen kann, beweist das recht knappe Beisammensein in der Tabelle – nach wie vor ist alles möglich!

Wiehl vs. BSC – 25:23, 25:16, 22:25, 25:18

Da brat mir doch einer `nen Storch. Keinen Pfifferling hätte ich vor dem Spiel, hinsichtlich vorhandener 0 Punkte und der derben Niederlage der Wiehler in der vorherigen Saison (25:14, 25:13, 25:11), auf die gegnerische Mannschaft gesetzt. Lag es an der knappen Besetzung ohne Auswechselmöglichkeiten? Vielleicht. Oder an der ungewohnten hohen Deckenhöhe? Mag u.U. auch mit ein Grund sein.
Augenscheinlich war jedoch die gute Leistung der Gastgeber, die an diesem Spieltag wohl eine gute Portion Selbstvertrauen intus hatten. Aber der Reihe nach…

Satz 1:
Der Satz fing sehr vielversprechend an, wurde doch auf beiden Hälften um jeden Ball gekämpft. Beidseitig klappten Annahmen, Angriffe und die Abwehr, doch verlieh Wiehl am Ende der Spielzüge dem Ganzen ein ganz kleines bisschen mehr Nachdruck. Anfänglich hätte dies auch schnell umschwenken können. Wiehl verschaffte sich ein gesundes Polster von 4 Punkten, welches durch unsere Annahmeschwäche unterstützt wurde. Dennoch oder gerade deswegen wurde um jeden Ball gekämpft, sodass sogar ein Ausgleich (19:19) zu Stande kam. Sehr gutes Stellungsspiel der Wiehler, eine nahezu 0-Fehlerquote und schnelles Spiel führten zum Verlust des Satzes. Kann Wiehl das Tempo halten?

Satz 2:
Im zweiten Satz kamen unsererseits gute Spielzüge zu Stande, doch stand die gegnerische Mannschaft dermaßen gut platziert im Feld, sodass nur wenige Bälle den Boden erreichten. Dadurch, dass Wiehl nur wenige Fehler zuließ, wurde auf unserer Seite jeder Patzer, gerade in der Annahme, fast doppelt bestraft. Das Punktepolster von Wiehl wuchs von 4 (11:8) auf bis zu 6 Punkte (21:15) an, wodurch der BSC eine zweite Auszeit nahm. Weitere Schwächen in der Annahme besiegelten den zweiten Satzgewinn der Wiehler.

Satz 3:
Der dritte Satz begann mit drei knallharten Aufgaben von Niklas, die den Gegner in Schwierigkeiten brachten. Der BSC fand ins Spiel und Angreifer sowie Stellerinnen harmonisierten vorzüglich. Unsere Mannschaft erarbeitete sich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Punktepolster von 4 Zählern (16:12). Dennoch wurde es bei einem Stand von 23:21 und zwei Auszeiten von Wiehl noch mal spannend. Den Satz jedoch ließ sich der BSC nicht nehmen. Ein Arbeitssieg, der einige Reserven gekostet hat.

Satz 4:
Spätestens jetzt wäre es vorteilhaft gewesen, wenn Auswechslungen möglich gewesen wären, schwanden doch Konzentration und Ausdauer. Recht früh verschaffte sich Wiehl wieder einen Vorsprung – nach zwei Auszeiten vom BSC – von 4 Punkten (8:4). Vier Netzfehler auf eigener Seite und zu viele verschlagene Bälle verschafften dem Gegner weiteres Selbstvertrauen. Dennoch ließ der BSC das Punktepolster bis zu einem Stand von 20:16 nicht größer werden. Doch dann war endgültig die Luft raus, sodass letztendlich, prägnanter Weise, der letzte Satz durch einen Fehler auf unserer Seite beendet wurde.

Fazit:
Unsere Mannschaft hat gekämpft, sich nie aufgegeben und viele schöne Spielzüge erarbeitet. Dennoch – und das sei noch mal erwähnt – hatten die Wiehler wohl einen sehr guten Tag erwischt. Die Abwehr war tadellos, sodass deren Steller viele gute Bälle verteilen konnten, die durch die Angreifer zu oft das Ziel erreichten. Auf geht`s zum nächsten Spiel – Auf geht`s B—–S—–C——-03

BSC vs. Troisdorf – Der BSC katapultiert sich an die Spitze der Tabelle (25:18, 25:15, 25:15)

Die letzte Niederlage gegen Frielingsdorf war noch nicht ganz verdaut und schon musste der BSC zu Hause gegen Troisdorf LG wieder antreten. Zuschauer, Kaltgetränke und Snacks waren zahlreich vorhanden. Jetzt musste nur noch die Mannschaft mit einem guten Spiel für die passende Stimmung sorgen.

Satz 1:
Von Anfang an erarbeitete sich der BSC ein gutes Punktepolster, welches von zahlreichen Fehlern der gegnerischen Mannschaft unterstützt wurde. Schnell war ein Vorsprung von 10 Punkten erspielt und erst bei einem Stand von 18:11 tauten die Troisdorfer, unterstützt von schwer anzunehmenden Aufgaben, auf. Sie schafften es jedoch nicht, mit mehr als 6 Punkten an uns heranzukommen. Der BSC war konzentriert, hatte die bessere Übersicht und erarbeitete sich schöne Spielzüge.

Satz 2:
Auch der zweite Satz gehörte voll und ganz dem BSC. Bei einem Punktestand von 4:0 nahmen die Troisdorfer ihre erste Auszeit des Satzes. Es folgte ein starker Block von Björn, sowie ein durch Anika vorbereiteter Angriffsschlag von Luca, so wie er im Lehrbuch steht. Die Führung wurde mit 7 Punkten ausgebaut. Erst bei einem Stand von 17:12 war ein leichter Einbruch unserer Mannschaft zu erkennen, sodass die erste Auszeit genommen wurde. Nach einem beherzten Angriffschlag von Nasir klappte bei den Troisdorfern nicht mehr viel. Caro beendete den Satz mit einem Punktestand von 25:16.

Satz 3:
Anfangs sah es so aus, als würde es wie in den Sätzen 1 und 2 weitergehen, doch machten uns die starken Aufgaben zu schaffen. Der angenommene Ball kam nicht mehr präzise genug auf die Stellerinnen, wodurch ein vernünftiger Angriff nur schwer möglich war. Troisdorf schloss auf, sodass der BSC die erste Auszeit des dritten Satzes nehmen musste. Beflügelt durch die Punktgewinne, gewann die gegnerische Mannschaft an Selbstvertrauen und spielte einige Zeit auf Augenhöhe. Doch auch der BSC zog das Tempo wieder an, kämpfte um jeden Ball und gewährte dem Gegner keinen Vorsprung.
Es folgte eine Einwechslung von Niklas, der mit knallharten Angaben vier Punkte in Folge, unterbrochen von einer Auszeit der Troisdorfer, holte. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte nicht mehr viel auf der anderen Seite, während auf unserer Seite alle Spieler/innen dort standen wo sie zu stehen hatten; die Annahme und Abwehr inkl. Block waren perfekt. Die Auszeit der Troisdorfer bei einem Punktestand von 16:9 hatte keine Auswirkung und so machte der BSC um 21.03 Uhr den Sack zu.

Fazit:
Das, was gegen Frielingsdorf nicht geklappt hatte, funktionierte an diesem Spieltag um so besser. Man merkte jedoch, dass Troisdorf noch nicht lange zusammenspielt, was zu häufigen Fehlern und lesbaren Angriffen führte.
Die zahlreichen Zuschauer sahen ein schönes Spiel mit Lehrbuchvolleyball.

BSC vs. Frielingsdorf – Die Mannschaft konnte ihr Können leider nicht unter Beweis stellen (27:29, 17:25, 23:25)

Erfreulicher Weise waren doch einige Zuschauer unserer Einladung gefolgt, um den BSC lautstark zu unterstützen. Doch leider schien dies eher unseren Gegnern aus Frielingsdorf zu Gute zu kommen, die mit wenigen Fehlern und relativ konstanter Leistung brillieren konnten. 

Satz 1:
Schon am Anfang zeigte sich, dass nicht nur unsere Annahme zum Problem werden könnte. Auch die Angreifer hatten mit dem Frielingsdorfer Doppelblock zu kämpfen; selten gelang ein Durchdringen, auch wenn einzelne Ausrufezeichen von Johann gesetzt wurden. Zu starke Annahmeschwächen, Aufschlagfehler im falschen Moment und ein mangelhafter Block bauten die gegnerische Mannschaft im Laufe des Spiels mental auf. Und doch wurde es zu einer spannenden Partie des ersten Satzes, die mit zwei Auszeiten unglücklich mit 27:29 verloren ging.

Satz 2:
Der zweite Satz startete leider mit einer Serie von Annahmefehlern, welches dem Gegner ein kleines Punktepolster verschaffte. Entsprechend selbstbewusster agierte der Frielingsdorfer Angriff und hatte zumeist freie Bahn. Wo war unser Block? Ballgewinne kamen zumeist nur durch die Fehler der anderen zu Stande. Dadurch, dass die angenommenen Bälle nur selten unsere Stellerinnen direkt erreichten, fanden unsere erfolgreichen Angriffe meistens nur aus dem Hinterfeld statt. Und dennoch konnte der BSC gegen Mitte des Spiels fast aufschließen. Leider sorgten weitere Aufgabenfehler, mangelhafte Annahmen und unzureichende Verwertungen am Netz zu einem doch deutlichen Endergebnis des zweites Satzes für den Gegner.

Satz 3:
Schon wieder gelang dem Gegner direkt am Anfang einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Dies wurde prompt dafür genutzt, einige riskantere Spielzüge auszuprobieren, die leider auch zu großen Teilen erfolgreich waren. Aber das Spiel gewann an Fahrt und ein Rückstand von 06:13 wurde in der Endphase (20:19) aufgeholt – Respekt! Doch leider – und das muss man neidlos anerkennen – haben die Frielingsdorfer mit ihrer guten Annahme, dem besseren Block und den oft freistehenden Angreifern auch den letzten Satz mit 23:25 gewonnen.

Glücklicher Weise haben auch die Troisdorfer gepatzt, sodass es in dieser Saison wirklich spannend zu werden scheint. Alles ist noch drin…

Siegburger TV vs. BSC – Ohne nennenswerte Einbrüche durchs Spiel 0:3 (18:25, 22:25, 23:25)

Trotz stark geschwächter Aufstellung gewann der BSC, diesmal als Gastmannschaft, auch das zweite Spiel der Saison bravurös mit 3:0 gegen die Mannschaft aus Siegburg.

Satz 1:
Die ersten beiden Angriffe von Niklas gaben einen Vorgeschmack darauf, was noch kommen sollte, auch wenn der Gegner „Tür und Tor“ zum Schlag offen ließ. Minimale Anfangsschwierigkeiten und ein anfänglicher Rückstand von 6 Punkten machte Ulla mit ihrer Aufschlagserie wett, sodass ein Gleichstand in Höhe von 8:8 erzielt wurde. Und wieder war es Niklas, der auf Basis von präzise gestellten Bällen, diese in das gegnerische Feld nagelte. Auch wenn der Punktabstand, bis auf die Endphase des ersten Satzes, nie sonderlich hoch gewesen ist, machte der BSC jedoch die bessere Figur und zwang die Siegburger zu zwei Auszeiten. Mit 18:25 ging der Satz dann doch deutlich an die Mannschaft aus Schönenberg.

Satz 2:
Auch im zweiten Satz funktionierte das Zusammenspiel zwischen Stellerinnen und Angreifer, die es immer wieder schafften, den Block des Gegners auseinander zu ziehen. Die dadurch entstandenen Lücken nutzen Johann, Björn und Niklas aus und schlugen die Bälle in freie Räume. Ab Mitte des zweiten Satzes kamen die Siegburger besser ins Spiel und der BSC eröffnete ihnen leichte Chancen, sodass die Gegner mit zwei Punkten in Führung gingen. Es folgte ein Wechsel zwischen Björn und Nasir, der dem Spiel neuen Schwung brachte. Sensationelle Aufschläge von Nasir verhalf unserer Mannschaft wieder zum Vorsprung. Es war auch wieder ein Aufschlag, diesmal von Angela, der den letzten Punkt und damit den Satzgewinn mit sich brachte.

Satz 3:
Die ersten 4 Punkte gingen an den Gegner worauf wieder ein taktischer Wechsel (Nasir für Björn) folgte. Auch hier bewies Nasir Nervenstärke und zauberte unannehmbare Aufschläge ins gegnerische Feld, sodass schnell wieder aufgeholt wurde. Im weiteren Verlauf spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, jedoch zeigte der BSC, allen voran Johann, hemmungslosen Einsatz. Anika und Angela sorgten für schnelle Spiele am Netz und verteilten die Bälle so, dass der gegnerische Block mal wieder nur zusah. Bei einem Stand von 22:20 nahm der BSC eine taktische Auszeit, welche sich auszahlte. Das Spiel endete bereits nach 70 Minuten um 21.10 Uhr mit einer Fehlaufgabe des Gegners.

Ein gelungener Start in die neue Saison – 3:0 (25:19, 25:22, 25:22)
Nach nur 75 Minuten schickte der BSC den Gast aus Hackenberg mit 0 Punkten wieder Hause. Die Kürze der Spielzeit sagt jedoch nichts über die Qualität des Spieles aus, leistete doch vor allem die Heimmannschaft Beachtliches vor den Augen der angereisten Zuschauer.

Satz 1
Viele Mannschaften geben geistig bei einem Rückstand von 4:10 schon auf, doch bewies die Mannschaft Willensstärke. Leichte Aussetzer bei der gegnerischen Annahme, eine schöne Aufschlagserie von Niklas, zunehmende Kontrolle des Spieles und effektive Angriffe brachten unser Team wieder auf Kurs. Am Ende ein klarer Satzgewinn.

Satz 2
Der Gegner hatte umgestellt und spielte mit Libero. Dies kam Johann zugute, der nun für seine Angriffe freie Bahn hatte. Dennoch passte der BSC zunächst das Tempo der gegnerischen Mannschaft an, sodass immer 2 Punkte zum Aufschluss fehlten. Erst beim Stand von 15:15 wurde die Handbremse gelöst. Hackenberg hatte vor allem extreme Probleme mit unserem Doppelblock und konnte den Angriffskombinationen nicht mehr standhalten. Ein Auszug: 1m Schuss auf Johann, Schuss in den 3 Meterraum durch Niklas, Meter über Kopf durch Nasir und lange Diagonalangriffe über Luca.

Satz 3
In der erste Phase des letzten Satzes baute der BSC durch gute Angriffe, ein starkes Stellerinnenspiel von Anika und Angela sowie einige Experimente eine solide Führung aus. Dass der Satz mit nur 25:22 gewonnen wurde, ist vielleicht als kleiner Schönheitsfehler zu deuten.

Der Trainer Björn Schumacher war sichtlich begeistert und erntete die Früchte seines gezielten Trainings.

In der Saison 2019/2020 wird der BSC in der Landesliga 2 (BFS-Mixed Rheinland) vertreten sein. Gespielt wird gegen alte Bekannte und einem für den BSC neuen Gegner namens TV Hackenberg.
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   Bröltaler SC
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Absteiger Verbandsliga, 7. Platz in 2018/2019

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